Navigation

Sie sind hier: Statistikamt Nord > Publikationen + Service > Publikationen > Presseinformationen > Dokumentenansicht 

Inhalt

03.11.11

Studienanfänger in Hamburg und Schleswig-Holstein im Studienjahr 2010

Mehr Erstimmatrikulationen

Statistik informiert ... Nr. 127/2011

Im Studienjahr 2010 (Sommersemester 2010 und Wintersemester 2010/ 2011) haben an den Hochschulen in Hamburg 15 800 Studierende erstmalig ein Studium aufgenommen. Im Vergleich zum Studienjahr 2009 ist dies ein Zuwachs von gut drei Prozent, so das Statistikamt Nord. Rund 15 Prozent der Erstimmatrikulierten hatten eine ausländische Staatsangehörigkeit.

35 Prozent der Studienanfängerinnen und -anfänger erhielten ihre Hochschulzugangsberechtigung (HZB) in Hamburg, elf Prozent im Ausland und die Übrigen in anderen Bundesländern. Von denjenigen, mit einer HZB aus einem anderen Bundesland kamen zwölf Prozent aus Niedersachsen, elf Prozent aus Schleswig-Holstein sowie acht Prozent aus Nordrhein-Westfalen. Je vier Prozent stammten aus Baden-Württemberg und Bayern.

Am beliebtesten waren die Studienfächer der Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (39 Prozent). Für Ingenieurwissenschaften entschieden sich gut 18 Prozent, und 14 Prozent immatrikulierten sich für Sprach- und Kulturwissenschaften. 42 Prozent der Studierenden strebten einen Abschluss an einer Fachhochschule an, 52 Prozent einen Universitätsabschluss und zwei Prozent den Abschluss an einer Kunsthochschule.

Beliebteste Hochschule war mit einem Anteil von 40 Prozent der Erstimmatrikulationen die Universität Hamburg, an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften begannen 16 Prozent ein Studium und an der Hamburger Fern-Hochschule 13 Prozent. Weitere neun Prozent schrieben sich an der Technischen Universität Hamburg-Harburg ein. Die übrigen Studienanfänger verteilen sich auf 19 weitere Hochschulen Hamburgs.

Im Studienjahr 2010 haben an den Hochschulen in Schleswig-Holstein 9 600 Studierende erstmalig ein Studium begonnen. Das sind zwei Prozent mehr Studienanfängerinnen und -anfänger als im Studienjahr 2009. Elf Prozent von ihnen kamen aus dem Ausland.

54 Prozent der Studienanfänger erwarben ihre Hochschulzugangsberechtigung in Schleswig-Holstein, neun Prozent machten das Abitur oder eine vergleichbare Qualifikation im Ausland. Von denjenigen, die ihre HZB in anderen Bundesländern erhielten, kamen knapp zwölf Prozent aus Niedersachsen, acht Prozent aus Hamburg und vier Prozent aus Nordrhein-Westfalen.

Auch in Schleswig-Holstein bevorzugten die meisten Erstimmatrikulierten (knapp 30 Prozent) Studienfächer der Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Knapp 22 Prozent begannen ein Studium in der Fächergruppe Mathematik/Naturwissenschaften, und 17 Prozent entschieden sich für Fächer der Ingenieurwissenschaften. 44 Prozent der neuen Studentinnen und Studenten hatten einen Fachhochschulabschluss zum Ziel. Einen Universitätsabschluss strebten 51 Prozent an und den Abschluss an einer Kunsthochschule zwei Prozent.

Die meisten Studienanfängerinnen und -anfänger entschieden sich im vergangenen Studienjahr für die Universität Kiel (40 Prozent), weitere zwölf Prozent für die Fachhochschule Kiel. An der Fachhochschule Lübeck immatrikulierten sich zehn Prozent und an der Universität Flensburg knapp neun Prozent. Die übrigen Erstsemester-Studierenden verteilen sich auf zehn weitere Hochschulen des Landes.

Ansprechpartnerin:

Dr. Henrike Herrmann
Telefon: 0431 6895-9192
E-Mail: henrike.herrmann[at]statistik-nord[dot]de 

 

zusätzliche Informationen