Weiterentwicklung des Systems der Haushaltsstatistiken

So wichtig und umfassend die Haushaltserhebungen bereits heute sind, umso bedeutungsvoller sind die Herausforderungen, die in den nächsten Jahren auf diesen Bereich der amtlichen Statistik zukommen. Er wird einem umfassenden Umbruch unterworfen. Der Leitgedanke der „neuen Haushaltsstatistiken“ besteht darin, die bisher weitgehend unabhängig voneinander erfolgten Einzelbefragungen künftig als eine gemeinsame Erhebung durchzuführen. Die bestehenden Erhebungen setzen sich als einzelne Module zu einem Gesamtsystem zusammen.

Dabei wird weiterhin eine auskunftspflichtige Erhebung – analog zum heutigen Mikrozensus – als Kernprogramm im Mittelpunkt stehen. An diese auskunftspflichtige Befragung werden verschiedene Module angehängt, in denen die Haushalte zu Teilen der Arbeitskräfteerhebung (AKE) oder zu den freiwilligen Erhebungen befragt werden. Dadurch lassen sich sowohl inhaltlich als auch hinsichtlich der Befragungsmethodik und -organisation als auch in Bezug auf Auswertungs- und Analyseverfahren umfassende Harmonisierungs- und Synergieeffekte erreichen. Zudem werden in diesem Rahmen auch neue Erhebungsmethoden angewendet. Es wird eine deutliche Erhöhung der telefonischen Interviews und Onlinebefragungen erwartet. In einem engen Dialog mit den Partnern und Nutzern der amtlichen Haushaltsbefragungen wird zudem das Merkmalsprogramm umfassend überarbeitet und verschlankt. Dadurch wird die Belastung der zu befragenden Haushalte erheblich gesenkt.

Auskünfte und Rückfragen

Weitere Informationen zur Weiterentwicklung der Haushaltsstatistiken erteilt das Statistische Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein
Fröbelstr. 15-17
24113 Kiel
E-Mail: wsh(at)statistik-nord(dot)de