Dänemark bleibt wichtigster Handelspartner

Statistik informiert ... Nr. 107/2019

In Schleswig-Holstein sind 2018 Waren im Wert von 21,6 Mrd. Euro exportiert und Waren im Wert von 22,2 Mrd. Euro importiert worden. Während die Exporte gegenüber 2017 um 2,0 Prozent gesunken sind, erhöhte sich der Wert der Importe um 6,8 Prozent, so das Statistikamt Nord.

Wichtigster Handelspartner Schleswig-Holsteins war wie in den Vorjahren Dänemark. In das Nachbarland wurden Waren im Wert von rund 1,8 Mrd. Euro und damit 8,5 Prozent aller Ex­porte geliefert. Daneben gab es mit Italien, den Niederlanden, Frankreich, Polen, dem Verei­nigten Königreich, Belgien und Spanien sechs weitere EU‑Länder unter den zehn größten Abnehmern. Der Anteil des gesamten EU-Raumes an den schleswig-holsteinischen Ausfuh­ren belief sich auf 63,6 Prozent.

Außerhalb Europas gehörten die USA (7,2 Prozent aller Exporte), China (4,7 Prozent) sowie die Republik Korea (1,1 Prozent) zu den größten Abnehmern.

Tiefer gegliederte Ergebnisse zur Ein- und Ausfuhr des Landes Schleswig-Holstein nach Ländern und nach Waren sind im Internet abrufbar.

Methodischer Hinweis:
Die Ausfuhr wird im Spezialhandel dargestellt. Das bedeutet, dass sich die Ausfuhrwerte auf Waren beziehen, die in Schleswig-Holstein hergestellt oder zuletzt so bearbeitet worden sind, dass sich ihre Beschaffenheit wesentlich geändert hat.

Im Gegensatz zur Ausfuhr wird die Einfuhr im Generalhandel dargestellt. Das heißt, es wer­den auch die auf Lager eingeführten Waren erfasst, deren späterer Verbleib zum Zeitpunkt der Einfuhr noch unbekannt ist. Ein Teil der auf Lager gehenden Waren, aber auch ein Teil der direkt in den freien Verkehr gelangenden Waren verlässt Schleswig-Holstein wieder.

 

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