Zuwachs von Gesundheitspersonal hält an

Statistik informiert ... Nr. 50/2019

Am Jahresende 2017 waren in Hamburg rund 140 000 Menschen im Gesundheitswesen be­schäftigt. Das sind knapp 1 900 Personen bzw. 1,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Zuwachs lag damit unter dem Bundesdurchschnitt von plus 1,7 Prozent, so das Statistikamt Nord.

Der größte Teil der Beschäftigten im Hamburger Gesundheitswesen war weiblich (71,2 Prozent). Der Frauenanteil lag damit leicht unter dem Bundesdurchschnitt von 75,7 Prozent. Am höchsten war der Anteil der weiblichen Beschäftigten in den ambulanten Einrichtungen (77,8 Prozent).

Die größten Arbeitgeber im Hamburger Gesundheitswesen waren die Krankenhäuser mit 31 300 Beschäftigten. Das entspricht einem Anteil von 22,4 Prozent an allen im Gesundheits­wesen tätigen Personen. Im Vergleich zum Vorjahr gab es im Bereich der Krankenhäuser einen absoluten Zuwachs von gut 700 Beschäftigungsverhältnissen, was einem Anstieg um 2,4 Prozent entspricht.

Hinweise:
Unter Beschäftigte/Gesundheitspersonal werden hier Beschäftigungsverhältnisse verstanden, sodass Personen mit mehreren Arbeitsverhältnissen in verschiedenen Einrichtungen auch mehrfach gezählt werden.

Diese Ergebnisse werden von der Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnun­gen der Länder“ (AG GGRdL), in der die Statistikämter der Länder und das Statistische Bun­desamt vertreten sind, veröffentlicht.

Weitere, auch nach Einrichtungen differenzierte und miteinander vergleichbare Länderergeb­nisse für die Jahre 2008 bis 2017 können auf der Homepage der AG GGRdL unter www.ggrdl.de abgerufen werden.

Grafiken und Tabelle: siehe PDF-Dokument

 

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