Jeder fünfte Euro für Arzneimittel verwendet

Statistik informiert ... Nr. 180/2025

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) hat für die rund 2,6 Mio. Versicherten in Schleswig-Holstein (Mitglieder und Familienangehörige) im Jahr 2023 knapp 9,7 Mrd. Euro ausgegeben. Fast ein Drittel bzw. 3,0 Mrd. Euro der Ausgaben entfiel auf Waren. Bei einem Großteil dieser Waren handelte es sich um Arzneimittel (knapp 2,0 Mrd. Euro). Damit stellten Arzneimittel 20,5 Prozent aller Leistungsausgaben, so das Statistikamt Nord. 

Ein weiteres knappes Drittel der GKV-Gesamtausgaben entfiel mit rund 3,0 Mrd. Euro auf ärztliche Leistungen. Auf pflegerisch-therapeutische Leistungen entfielen 2,2 Mrd. Euro. bzw. 22,5 Prozent der GKV-Ausgaben. 

Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Gesamtausgaben der GKV in Schleswig-Holstein nominal um 423 Mio. Euro bzw. 4,6 Prozent. Der Anstieg ist weniger stark als im Bundesdurchschnitt (plus 5,2 Prozent). Die höchsten absoluten Ausgabenzuwächse binnen eines Jahres gab es dabei für pflegerisch-therapeutische Leistungen (plus 128 Mio. Euro bzw. plus 6,3 Prozent). Die Ausgaben für Waren stiegen um 124 Mio. Euro bzw. 4,3 Prozent, wobei 68 Mio. Euro auf Arzneimittel entfielen.

Hinweis:
Die dargestellten Ergebnisse werden von der Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Ge­samtrechnungen der Länder“ (AG GGRdL), in der die Statistikämter der Länder und das Statis­tische Bundesamt vertreten sind, veröffentlicht. Weitere Daten für alle Bundesländer (inklusive Zeitreihen) veröffentlicht die Arbeitsgruppe im Statistikportal (Externer Link)

Grafik und Tabelle: siehe PDF-Dokument

 

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