Zahl der Krankenhaussterbefälle um 5,7 Prozent gesunken
Statistik informiert … Nr. 120/2026
Im Jahr 2024 gab es 340 762 vollstationäre Behandlungsfälle von Hamburgerinnen und Hamburgern in bundesdeutschen Krankenhäusern, darunter gab es 8 208 Sterbefälle (2,4 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr sank diese Zahl um 5,7 Prozent, so das Statistikamt Nord.
Am höchsten war der Anteil der Sterbefälle bei Behandlungen von infektiösen und parasitären Krankheiten (7,6 Prozent), bei Atemwegserkrankungen waren es 5,4 Prozent. Von den Hamburger Krankenhauspatientinnen und -patienten, die sich wegen Kreislauferkrankungen sowie Neubildungen (hauptsächlich Krebs) in Behandlung befanden, verstarben 4,7 Prozent.
Demgegenüber ergab sich bei Augenleiden, sowie bei Klinikaufenthalten wegen Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett eine Sterbequote von 0,0 Prozent.
Hinweis:
Die Angaben beziehen sich auf beendete vollstationäre Behandlungsfälle; Personen, die mehrfach im Jahr behandelt wurden, wurden auch mehrfach gezählt. Erfasst wird die Hauptdiagnose, also die, die hauptsächlich für die Veranlassung des stationären Krankenhausaufenthaltes der Patientin bzw. des Patienten verantwortlich ist.
Tabelle: siehe PDF-Dokument
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