Zwei Drittel Teilzeitbeschäftigte
Statistik informiert ... Nr. 21/2019
Mitte Dezember 2017 waren bei den ambulanten Pflegediensten in Hamburg gut 11 200 Personen beschäftigt. Von diesen gingen mehr als zwei Drittel einer Teilzeitbeschäftigung nach, so das Statistikamt Nord.
32 Prozent des Personals arbeiteten in Teilzeit mehr als die Hälfte der vollen Arbeitszeit. Maximal die Hälfte der Regelarbeitszeit, aber nicht geringfügig beschäftigt waren zwölf Prozent. Der Anteil der geringfügig Beschäftigten lag bei 23 Prozent. Einen Vollzeitarbeitsvertrag hatten 29 Prozent. Die übrigen drei Prozent waren Auszubildende, Umschülerinnen, Umschüler, Praktikantinnen, Praktikanten sowie Helferinnen und Helfer im freiwilligen sozialen Jahr oder Bundesfreiwilligendienst.
Die gut 11 200 Beschäftigten der Pflegedienste erbrachten ein Arbeitsvolumen von geschätzt knapp 7 500 Vollzeitäquivalenten. Rein rechnerisch wäre es damit möglich, durch Ausweitung der Arbeitszeit beim vorhandenen teilzeittätigen Personal, das Arbeitsvolumen um bis zu 50 Prozent zu erhöhen.
Im Vergleich zur letzten Erhebung 2015 stieg die Zahl der Beschäftigten um drei Prozent und das Arbeitsvolumen um vier Prozent.
Methodische Hinweise:
Eine geringfügige Beschäftigung liegt vor, wenn das Arbeitsentgelt aus dieser Beschäftigung regelmäßig 450 Euro im Monat nicht übersteigt. Bei den Angaben zum Arbeitsvolumen (Vollzeitäquivalente) handelt es sich um eine Schätzung. Dabei gehen Vollzeittätige, Helferinnen und Helfer im freiwilligen sozialen Jahr oder im Bundesfreiwilligendienst mit einen Gewicht von 1,00 in die Berechnung ein. Bei Teilzeitbeschäftigten mit über 50 Prozent der Regelarbeitszeit beträgt die Gewichtung 0,75, bei Auszubildenden, (Um-)Schülerinnen und -Schülern sowie Praktikantinnen und Praktikanten 0,50, bei nicht geringfügig beschäftigten Teilzeittätigen mit einer Arbeitszeit von 50 Prozent oder weniger 0,45 und bei geringfügig Beschäftigten 0,25.
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