Weniger Sterbefälle in Krankenhäusern als im Vorjahr

Statistik informiert … Nr. 121/2026

Im Jahr 2024 gab es 609 653 vollstationäre Behandlungsfälle von Personen mit Wohnsitz in Schleswig-Holstein in den bundesdeutschen Krankenhäusern, darunter gab es 15 992 Sterbefälle (2,6 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Rückgang von 2,7 Prozent, so das Statistikamt Nord.

Am höchsten war der Anteil der Sterbefälle bei Behandlungen von infektiösen und parasitären Krankheiten (8,1 Prozent). Während der Behandlung von Atemwegserkrankungen und Neubildungen (hauptsächlich Krebs) verstarben jeweils 5,6 Prozent der Patientinnen und Patienten, bei Kreislaufleiden waren es 4,4 Prozent. 

Bei Krankenhausaufenthalten wegen Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett, sowie bei Behandlungen wegen Augen und Ohrenleiden, ergab sich hingegen eine Sterbequote von jeweils 0,0 Prozent. 

Hinweis: 
Die Angaben beziehen sich auf beendete vollstationäre Behandlungsfälle; Personen, die mehrfach im Jahr behandelt wurden, wurden auch mehrfach gezählt. Erfasst wird die Hauptdiagnose, also die, die hauptsächlich für die Veranlassung des stationären Krankenhausaufenthaltes der Patientin bzw. des Patienten verantwortlich ist.

Tabelle: siehe PDF-Dokument
 

Fachlicher Kontakt:
Thorsten Erdmann
Telefon: 040 42831-1757
E-Mail: thorsten.erdmann(at)statistik-nord(dot)de


Pressestelle:
Alice Mannigel
Telefon: 040 42831-1847
E-Mail: pressestelle(at)statistik-nord(dot)de
Mastodon: @StatistikamtNord@norden.social (Externer Link)
Bluesky: @statistiknord.bsky.social (Externer Link) 
LinkedIn: Statistikamt Nord (Externer Link)

Dokument herunterladen