Reallöhne um 2,6 Prozent gestiegen
Statistik informiert … Nr. 39/2026
In Hamburg sind die Reallöhne der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Jahr 2025 um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Reallohn ist der Verdienst nach Berücksichtigung der Inflation, über den die Beschäftigten tatsächlich verfügen können, so das Statistikamt Nord.
Ohne Berücksichtigung der Preisentwicklungen stiegen die Löhne der Hamburger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer um 4,9 Prozent (sog. Nominallöhne).
Bei Vollzeitkräften betrug der Zuwachs des Nominallohns 5,2 Prozent. Unter den Vollzeitbeschäftigten wiesen Frauen mit einem durchschnittlichen Nominallohnwachstum von 5,7 Prozent etwas stärkere Verdienststeigerungen auf als Männer (plus 5,2 Prozent).
Insbesondere bei den Geringverdienenden erhöhten sich die Nominallöhne im Jahr 2025 deutlich: Bei den unteren 20 Prozent der Lohnskala der Vollzeitbeschäftigten betrug die Verdienststeigerung 8,1 Prozent. Bei den oberen 20 Prozent der Lohnskala betrug der Nominallohnanstieg 5,0 Prozent und lag damit etwas oberhalb der Nominallohnentwicklung der Gesamtwirtschaft.
Auszubildende wiesen im Jahr 2025 mit 8,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein überdurchschnittliches Nominallohnwachstum auf. Bei den geringfügig Beschäftigten gab es einen sehr leichten Anstieg von 0,5 Prozent.
Auch im vierten Quartal 2025 war die Verdienstentwicklung positiv: Die Reallöhne stiegen um 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Die Nominallöhne erhöhten sich im selben Zeitraum um 4,7 Prozent.
Hinweise:
Methodische Informationen zu den Reallöhnen veröffentlicht das Statistische Bundesamt (Destatis) auf seiner (Externer Link)und im Methodenpapier „ (Externer Link)index" an. Zeitreihen ab 2022 zu Nominal- und Reallohnindex sowie deren Veränderungsraten für Hamburg und Schleswig-Holstein für Jahre, Quartale und Monate können in der (Externer Link) abgerufen werden.
Die Verdienstindizes werden in regelmäßigen Abständen auf ein neues Basisjahr umgestellt. Ab dem 4. Quartal 2025 erfolgt die Umstellung von der bisherigen Basis 2022 auf das Basisjahr 2025. Die Verdienstindizes werden nun auf der neuen Basis 2025=100 berechnet. Alle bisherigen Zeitreihen der Verdienstindizes wurden rückwirkend rein rechnerisch auf das Basisjahr 2025 umgestellt. Die dazugehörigen Veränderungsraten können daher rundungsbedingt von den bisherigen Veröffentlichungen abweichen.
Fachlicher Kontakt:
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E-Mail: isabel.lupold(at)statistik-nord(dot)de
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