Zahl der fertig gestellten Wohnungen gesunken

Statistik informiert … Nr. 77/2026

In Schleswig-Holstein sind im vergangenen Jahr 8 942 neue Wohnungen als fertiggestellt ge­meldet worden. Das sind 2 091 Wohnungen bzw. 19,0 Prozent weniger als im Jahr 2024. Ins­gesamt entstanden dadurch 819 790 Quadratmeter (m²) neue Wohnfläche, 172 290 m² weniger als im Vorjahr (minus 17,4 Prozent), so das Statistikamt Nord.

7 895 der Wohnungen entstanden in neu gebauten Gebäuden, weitere 1 047 Wohnungen wur­den durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden geschaffen.

Von den Wohnungen in neu gebauten Gebäuden entstanden knapp zwei Drittel (4 976 Woh­nungen bzw. 63 Prozent) im Geschosswohnungsbau (Gebäude mit drei und mehr Wohnun­gen). In neu gebauten Ein- und Zweifamilienhäusern entstanden weitere 2 692 Wohnungen (34,1 Prozent). Darüber hinaus wurden 75 Wohnungen (0,9 Prozent) in Wohnheimen und 152 Wohnungen (1,9 Prozent) im Neubau von Nichtwohngebäuden (zum Beispiel Büro- und Be­triebsgebäude) fertig gestellt. Die durchschnittliche Größe der im Neubau geschaffenen Woh­nungen lag bei 90,4 m² und stieg damit gegenüber dem Vorjahr (86,7 m²).

Die absolut meisten Wohnungen entstanden in den Kreisen Nordfriesland, Segeberg und Ost­holstein.

Im Jahr 2025 wurden Baugenehmigungen für 10 624 Wohnungen erfasst. Das sind 10,6 Pro­zent mehr als im Vorjahr.

Zum Stichtag 31.12.2025 befanden sich insgesamt 29 853 Wohnungen in 14 978 Gebäuden im sog. Bauüberhang. Die Baugenehmigungen für 1 769 Wohnungen waren erloschen. Der Neu­bau von 13 897 Wohnungen war noch nicht begonnen, der von 5 328 Wohnungen war bereits begonnen worden, jedoch noch nicht unter Dach, 6 657 Wohnungen waren bereits unter Dach.

Hinweise:
Der Bauüberhang erfasst Angaben zum Baufortschritt am Jahresende. Es wird unterschieden, ob das Bauvorhaben begonnen wurde, wie weit der Bauzustand („unter Dach“ oder „noch nicht unter Dach“) fortgeschritten ist oder ob die Baugenehmigung erloschen ist.

Weitere Ergebnisse zum Wohnungsbau nach Bundesländern veröffentlicht das Statistische Bundesamt (Destatis) in einer Pressemitteilung (Externer Link).

Grafik: siehe PDF-Dokument

 

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