Weiterhin Zuwachs der Beschäftigten im Gesundheitswesen

Statistik informiert ... Nr. 51/2019

Rund 203 000 Frauen und Männer waren am Jahresende 2017 im schleswig-holsteinischen Gesundheitswesen tätig. Das sind rund 3 400 Beschäftigte bzw. 1,7 Prozent mehr als im Vor­jahr, so das Statistikamt Nord. Der Anstieg entspricht der Entwicklung auf Bundesebene, wo ebenso ein Zuwachs des Gesundheitspersonals um 1,7 Prozent verzeichnet wurde.

Ebenfalls um 1,7 Prozent wuchs die Anzahl des weiblichen Gesundheitspersonals in Schleswig-Holstein auf 151 600 Beschäftigte. Dies entspricht einem Frauenanteil von 74,7 Prozent; dieser Anteil liegt damit leicht unter dem Bundesdurchschnitt von 75,7 Prozent. Am höchsten war der Anteil der weiblichen Beschäftigten mit 80,6 Prozent in den ambulanten Ein­richtungen.

In den Krankenhäusern arbeiteten 19,1 Prozent der Beschäftigten. 14,7 Prozent waren in der stationären und teilstationären Pflege und 11,3 Prozent in den Arztpraxen Schleswig-Holsteins tätig. In diesen drei Teilbereichen arbeiteten zusammen rund 91 700 Beschäftigte oder 45,1 Prozent aller Beschäftigten des Gesundheitswesens im Land.

Rund 25 100 Beschäftigte arbeiteten 2017 in den Vorleistungseinrichtungen des Gesund­heitswesens. Zu dieser Branche gehören Betriebe der Pharmazie, der Medizintechnik und Augenoptik, des Großhandels ebenso wie medizinische und zahntechnische Labore. Mit ei­nem Anteil von 12,4 Prozent der Beschäftigten steht dieser Bereich an dritter Stelle im Ge­sundheitswesen in Schleswig-Holstein.

Hinweis:
Unter Beschäftigte/Gesundheitspersonal werden hier Beschäftigungsverhältnisse verstanden, sodass Personen mit mehreren Arbeitsverhältnissen in verschiedenen Einrichtungen auch mehrfach gezählt werden.

Diese Ergebnisse werden von der Arbeitsgruppe „Gesundheitsökonomische Gesamtrechnun­gen der Länder“ (AG GGRdL), in der die Statistikämter der Länder und das Statistische Bun­desamt vertreten sind, veröffentlicht.

Weitere, auch nach Einrichtungen differenzierte und miteinander vergleichbare Länderergeb­nisse für die Jahre 2008 bis 2017 können auf der Homepage der AG GGRdL unter www.ggrdl.de abgerufen werden.

Grafiken und Tabelle: siehe PDF-Dokument

 

Fachlicher Ansprechpartner:
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