Kreislauferkrankungen bleiben Todesursache Nummer 1

Statistik informiert ... Nr. 123/2006

Im Jahr 2005 starben 17 374 Hamburgerinnen und Hamburger, 188 (1,1 Prozent) weniger als im Vorjahr. Von den Verstorbenen waren 8 003 Männer und 9 371 Frauen.

Wie das Statistikamt Nord mitteilt, waren – wie in den Vorjahren – häufigste Todesursache Kreislauferkrankungen mit 38,5 Prozent der Sterbefälle, gefolgt von bösartigen Neubildungen (Krebserkrankungen) mit 27,2 Prozent und Krankheiten des Atmungssystems mit 6,0 Prozent.

795 der Hamburgerinnen und Hamburger verstarben an einer nichtnatürlichen Todesursache, darunter 240 Personen infolge eines Suizides und 345 Personen durch Stürze. Im Jahr zuvor waren es 853 Hamburgerinnen und Hamburger, die an einer nichtnatürlichen Todesursache verstarben, 271 von ihnen nahmen sich selbst das Leben und 378 starben durch Stürze.

An einer HIV-Krankheit starben 45 Personen, acht Menschen mehr als im Vorjahr. Seit 1987 erlagen 1 539 Hamburgerinnen und Hamburger dieser Infektionskrankheit.

2005 verstarben 29 669 Personen der Bevölkerung Schleswig-Holsteins, 160 oder 0,5 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Davon waren 13 760 Männer und 15 909 Frauen.

Wie in den Vorjahren waren Kreislauferkrankungen häufigste Todesursache, und zwar mit einem Anteil von 45,1 Prozent, an bösartigen Neubildungen (Krebserkrankungen) verstarben 23,6 Prozent, an Krankheiten des Atmungssystems 7,6 Prozent.

An einer nichtnatürlichen Todesursache starben 904 Personen, darunter 377 durch Suizid und 148 durch Stürze.

Die Zahl der an einer HIV-Infektion verstorbenen Personen ist gegenüber dem Vorjahr von sechs auf zehn gestiegen. Seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahre 1985 sind 547 Einwohnerinnen und Einwohner des Landes dieser heimtückischen Infektion erlegen.

Ansprechpartnerin:

Isolde Schlüter
Telefon: 040 42831-1754
E-Mail: isolde.schlüter@statistik-nord.de

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