Schleswig-Holstein bei Homeoffice-Nutzung auf Platz 6
Statistik informiert … Nr. 157/2025
Im Jahr 2024 haben nach Ergebnissen des Mikrozensus 22,9 Prozent der abhängig Beschäftigten in Schleswig-Holstein mindestens einen Tag in der Woche von zu Hause aus gearbeitet. Das entspricht in etwa dem bundesweiten Durchschnitt (22,7 Prozent). Im Vergleich der Bundesländer belegte Schleswig-Holstein bei der Homeoffice-Quote Platz 6, so das Statistikamt Nord.
Die bundesweit höchsten Homeoffice-Quoten gab es in Hamburg (35,6 Prozent), Berlin (31,2 Prozent) und Hessen (27,4 Prozent). Die geringsten Homeoffice-Quoten wiesen dagegen Mecklenburg-Vorpommern (14,1 Prozent), Thüringen (13,5 Prozent) und Sachsen-Anhalt (10,9 Prozent) auf.
Gegenüber dem Jahr 2021 blieb die Homeoffice-Quote in Schleswig-Holstein (plus 0,2 Prozentpunkte) wie in sechs weiteren Bundesländern nahezu konstant. Die bundesweite Homeoffice-Quote sank innerhalb dieses Zeitraumes dagegen leicht (minus 0,7 Prozentpunkte). Deutlichere Rückgänge gab es in Berlin (minus 3,9 Prozentpunkte) und Hamburg (minus 2,8 Prozentpunkte).
Hinweise:
Anteil der abhängig Beschäftigten (Angestellte, Arbeiterinnen und Arbeiter und Beamtinnen und Beamte ohne Auszubildende) ab 15 Jahren, die zum Zeitpunkt der Befragung angaben, in den vergangenen vier Wochen mindestens einmal oder häufiger von zu Hause aus gearbeitet zu haben.
Die dargestellten Ergebnisse basieren auf dem Mikrozensus, einer seit 1957 jährlich bei einem Prozent der Bevölkerung durchgeführten Befragung der amtlichen Statistik. Die Ergebnisse des Mikrozensus dienen als Grundlage für politische Planungen und Entscheidungen. Weitere Informationen dazu sind unter (Externer Link) veröffentlicht.
Tabelle und Grafik: siehe PDF-Dokument
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