Bildungsstand in Schleswig-Holstein dem in der Bundesrepublik sehr ähnlich; Veröffentlichungsstand Mai 2013

Statistik informiert ... Nr. 97/2013

Der Bildungsstand der Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner ist dem aller Deutschen sehr ähnlich. 6,1 Prozent der Frauen und Männer ab 15 Jahren verfügen über keinen Schulabschluss, das sind geringfügig weniger als im Bundesdurchschnitt (6,8 Prozent), so das Statistikamt Nord.

Personen, deren höchster Abschluss ein Haupt- oder Volksschulabschluss ist, machen in Schleswig-Holstein 37,2 Prozent aus. Der Anteil liegt damit leicht über dem Bundesdurchschnitt von 35,9 Prozent. Gleiches gilt für diejenigen, deren höchster Abschluss die Mittlere Reife ist. In Schleswig-Holstein sind dies 30,8 Prozent, in der Bundesrepublik 28,9 Prozent. Der Anteil der Personen mit Hochschul- oder Fachhochschulreife liegt in Schleswig-Holstein bei 25,9 Prozent und damit etwas unter dem Anteil für Deutschland insgesamt (28,3 Prozent).

Betrachtet man den höchsten beruflichen Abschluss, so zeigt sich in Schleswig-Holstein wiederum eine ähnliche Verteilung wie in der gesamten Bundesrepublik. Die meisten Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner (60,6 Prozent) haben eine berufliche Ausbildung als höchsten Abschluss. 26,5 Prozent verfügen über keinen beruflichen Ausbildungsabschluss. Für die Bundesrepublik liegen diese Anteile bei 58,3 und 26,6 Prozent. Etwas unter dem Bundesschnitt liegt das nördlichste Bundesland bei den Personen mit Hochschulabschluss (Schleswig-Holstein 12,9 Prozent; Bundesrepublik 15,1 Prozent).

Das ist das Ergebnis des Zensus 2011, der unter anderem zentrale Informationen zur Bevölkerungsstruktur sowie zum Bildungsstand liefert. Die Ergebnisse beziehen sich dabei jeweils auf den Stichtag 9. Mai 2011. Bei der Auswertung des Bildungsstands wird die Personengruppe der über 14-Jährigen betrachtet. Der Anteil derjenigen ohne Schulabschluss beinhaltet auch Schülerinnen und Schüler, die noch keinen Abschluss haben, sowie diejenigen mit siebenjährigem Schulbesuch (aber ohne Abschluss).

Weitere Ergebnisse des Zensus 2011 zu den Bevölkerungsmerkmalen sowie zum Gebäude- und Wohnungsbestand stehen auf der Homepage des Statistikamtes Nord als kostenloser Download zur Verfügung. Darüber hinaus bietet die zentrale bundesweite Auswertungsdatenbank die Möglichkeit, vielfältige und nach individuellen Vorstellungen zusammengestellte Ergebnistabellen bis zur Gemeindeebene abzurufen.

Kontakt:
Dr. Jürgen Delitz
Telefon:  040 42831-1847
E-Mail:  Pressestelle(at)statistik-nord(dot)de

Fachliche Ansprechpartnerin:
Christin Zschoche
Telefon:  040 42831-1818
E-Mail: christin.zschoche(at)statistik-nord(dot)de 

Dokument herunterladen