Zahl der Hörgeschädigten gestiegen
Statistik informiert … Nr. 106/2026
Am Jahresende 2025 haben 5 563 Menschen in Hamburg gewohnt, die wegen Taubheit oder Schwerhörigkeit schwerbehindert waren. Im Vergleich zur letzten Erhebung zwei Jahre zuvor stieg ihre Zahl um 2,0 Prozent, so das Statistikamt Nord.
Bei 35 Prozent der Betroffenen war Taubheit die schwerste Behinderung. Zum Teil litten diese Personen gleichzeitig an Störungen der Sprachentwicklung und an Beeinträchtigungen der geistigen Entwicklung. Auf Schwerhörigkeit (auch kombiniert mit Gleichgewichtsstörungen) entfielen 65 Prozent.
54 Prozent der schwerbehinderten Hörgeschädigten waren mindestens 65 Jahre alt, 41 Prozent waren im Alter von 18 bis unter 65 Jahren. Lediglich fünf Prozent (264 Personen) waren minderjährig.
Knapp ein Drittel der Betroffenen hatten den höchsten Grad der Behinderung von 100.
Hinweise:
Der Grad der Behinderung ist ein Maß für die Schwere der Behinderung; je höher der Wert, desto größer sind die Beeinträchtigungen. In der Schwerbehindertenstatistik werden alle Personen erfasst, die einen Grad der Behinderung von mindestens 50 haben und im Besitz eines gültigen Schwerbehindertenausweises sind. Die Zuordnung zur Behinderungsart erfolgt anhand der schwersten Behinderung.
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