Starke Einbußen durch Corona-Pandemie

Statistik informiert ... Nr. 63/2020

Die Umsätze im Hamburger Gastgewerbe sind im ersten Quartal 2020 gegenüber dem ersten Quartal 2019 um 16,1 Prozent gesunken. Während sie im Bereich Gastronomie um 11,7 Prozent zurückgingen, war der Umsatzrückgang im Beherbergungsgewerbe mit minus 23,0 Prozent sogar noch stärker ausgeprägt, so das Statistikamt Nord.

Insbesondere im März gab es aufgrund der coronabedingten Geschäftsschließungen außer­ordentlich starke Einbußen: Im gesamten Hamburger Gastgewerbe sanken die Umsätze um 48,7 Prozent. Dabei waren die Auswirkungen im Beherbergungsgewerbe (minus 60,6 Prozent) höher als in der Gastronomie (minus 40,1 Prozent). Die ersten beiden Quar­talsmonate Januar und Februar zeigten im Vergleich zu den entsprechenden Vorjahresmona­ten noch Entwicklungen im nor­malen Rahmen.

Die Zahl der Beschäftigten im Gastgewerbe stieg im ersten Quartal 2020 gegenüber dem ers­ten Quartal 2019 insgesamt noch um 0,5 Prozent. Dabei waren die Entwicklungen in der Gastronomie mit plus 2,0 Prozent und im Beherbergungsgewerbe mit minus 4,3 Prozent sehr unterschiedlich.

Im März sank die Zahl der Beschäftigten im gesamten Gastgewerbe gegenüber März 2019 um 5,3 Prozent, wobei für die Gastronomie ein Rückgang um 3,1 Prozent und für das Beher­bergungsgewerbe eine Minderung um 12,1 Prozent zu verzeichnen waren. Besonders starke Rückgänge waren im Hamburger Gastgewerbe bei den Vollbeschäftigten festzustellen.

 

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