Wert der Auftragseingänge um mehr als ein Drittel gestiegen
Statistik informiert ... Nr. 130/2025
In den größeren Betrieben des Hamburger Bauhauptgewerbes ist der Wert der Auftragseingänge im ersten Halbjahr 2025 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 33,7 Prozent auf gut 1,5 Mrd. Euro gestiegen. Am stärksten stiegen die Auftragszahlen in der Hochbausparte (plus 68,6 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro). Sowohl der Wirtschaftshochbau (plus 76,6 Prozent auf 581 Mio. Euro) als auch der öffentliche Hochbau (plus 56,7 Prozent auf 106 Mio. Euro) verzeichneten dabei einen starken Anstieg. Dagegen führte der starke Rückgang der Auftragseingänge beim Wirtschaftstiefbau um gut die Hälfte auf 95 Mio. Euro zu einer Negativentwicklung im Tiefbau (minus 11,1 Prozent auf 432 Mio. Euro), so das Statistikamt Nord.
Für den realen (preisbereinigten) Auftragseingang errechnet sich ein Plus von 31,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die negative Entwicklung der realen Auftragseingänge ist im Tiefbau mit 13,8 Prozent stärker als die nominale Entwicklung.
Auch die Umsatzlage hat sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2024 positiv entwickelt (plus 5,5 Prozent auf 1,2 Mrd. Euro). Bei den Umsätzen gibt es die stärkste Entwicklung ebenfalls im Hochbau (plus 9,2 Prozent auf 730 Mio. Euro), wobei sich die des öffentlichen Hochbaus am stärksten entwickelt haben (plus 32,2 Prozent auf 84 Mio. Euro). Dagegen blieben die Umsätze im Tiefbau mit etwa 430 Mio. Euro weitgehend unverändert.
Für den realen (preisbereinigten) Umsatz errechnet sich ein Anstieg um 2,8 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2024. Während sich die realen Umsätze auch in der Hochbausparte (plus 6,5 Prozent) positiv entwickelten, gingen sie im Tiefbau trotz Umsatzsteigerungen im Straßenbau (plus 6,2 Prozent) um 3,1 Prozent zurück.
Hinweise:
Erfasst wurden Betriebe im Bauhauptgewerbe von rechtlichen Einheiten mit 20 und mehr tätigen Personen. Im ersten Halbjahr 2025 waren dies in Hamburg 139 Betriebe. Bei der Bewertung der Ergebnisse ist zu berücksichtigen, dass sich die Anzahl der erfassten Betriebe gegenüber dem Vorjahr um acht Betriebe erhöht hat. Größere Schwankungen sowohl in der Umsatz- wie in der Auftragsentwicklung können zudem durch die unregelmäßige Abrechnung bzw. Akquisition von Großaufträgen verursacht werden.
Tabellen: siehe PDF-Dokument
Fachlicher Kontakt:
Marc Alexander Bülk
Telefon: 0431 6895-9171
E-Mail: bau(at)statistik-nord(dot)de
Pressestelle:
Alice Mannigel
Telefon: 040 42831-1847
E-Mail: pressestelle(at)statistik-nord(dot)de
Mastodon: (Externer Link)
Bluesky: (Externer Link)
LinkedIn: (Externer Link)