Investitionsvolumen leicht gestiegen

Statistik informiert … Nr. 190/2025

Die Industriebetriebe in Hamburg haben ihre Investitionstätigkeit im Jahr 2024 nach einem Rückgang im Jahr 2023 um 1,7 Prozent gesteigert. Die Summe der Investitionen in Sachanlagen belief sich auf insgesamt 1,4 Mrd. Euro. Der Anteil der in Sachanlagen investierenden Industriebetriebe stieg gegenüber dem Jahr 2023 von 85 Prozent auf 88 Prozent, so das Statistikamt Nord.

Mit knapp 1,3 Mrd. Euro stellten Investitionen in Maschinen, maschinelle Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung den weitaus größten Anteil. Sie fielen dabei im Jahr 2024 um 2,5 Prozent geringer als im Vorjahr aus. Die Investitionssumme in Gebäude und Grundstücke stieg um 69,9 Prozent auf rund 136 Mio. Euro und trug damit maßgeblich zum Anstieg der Gesamtinvestitionen bei. Neben diesen Investitionen in Sachanlagen fielen knapp 30 Mio. Euro für Investitionen zur Miete von Immobilien, Maschinen oder Anlagen an. Das sind 24,6 Prozent weniger als 2023.

Die Investitionstätigkeit in Sachanlagen entwickelte sich in den einzelnen Branchen sehr unterschiedlich, konzentrierte sich jedoch auf wenige Wirtschaftszweige. Mit einem Rückgang von über 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr sanken die Investitionen im Fahrzeugbau (240 Mio. Euro) auf den niedrigsten Wert seit dem Jahr 2010. Auch im Bereich der Mineralölverarbeitung sank das Investitionsvolumen (minus 7,7 Prozent auf 349 Mio. Euro). Dagegen stieg bei den Betrieben der Metallerzeugung und -bearbeitung (plus 85,5 Prozent auf 361 Mio. Euro) die Investitionstätigkeit binnen Jahresfrist stark an. Diese drei genannten Wirtschaftsbereiche tätigten zusammen 68 Prozent der gesamten Industrieinvestitionen.

Bezogen auf den im Jahr 2024 um ein Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Umsatz lag die Investitionsquote mit 1,1 Prozent auf dem Niveau des Vorjahreswerts. Bei einer um 2,8 Prozent höheren Beschäftigtenzahl ging die Investitionssumme je tätiger Person um ein Prozent auf rund 14 400 Euro zurück.

Hinweise:
Erfasst wurden Betriebe von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes einschließlich Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden mit 20 und mehr tätigen Personen sowie Betriebe ab 20 tätigen Personen von Unternehmen außerhalb des Verarbeitenden Gewerbes.
Die Investitionsquote weist den Anteil der Investitionen in Sachanlagen an den Umsatzerlösen aus.

Grafiken: siehe PDF-Dokument


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