Zahl der Betriebe um fast ein Viertel gesunken
Statistik informiert … Nr. 8/2026
Im Jahr 2025 haben in Schleswig-Holstein 92 Betriebe auf 158 Hektar (ha) Blumen und Zierpflanzen angebaut. Im Vergleich zur letzten Erhebung im Jahr 2021 sank die Zahl der Betriebe um 29 Betriebe bzw. 24 Prozent. Gleichzeitig reduzierte sich die bewirtschaftete Fläche um vier Prozent, so das Statistikamt Nord.
Die Betriebe bewirtschaften 129 ha im Freiland und 29 ha unter sog. hohen begehbaren Schutzabdeckungen (z. B. Gewächshäuser oder begehbare Folientunnel). Etwas mehr als die Hälfte der Fläche unter Schutzabdeckungen war beheizbar.
Insgesamt wurden auf 67 ha Schnittblumen und Schnittgrün für den Verkauf angebaut. Auf zwei Dritteln der Flächen (45 ha) konnten die Verbraucher:innen Zierpflanzen wie Gladiolen und Sommerblumen selber schneiden oder pflücken.
28 Betriebe produzierten fast 900 000 Zimmerpflanzen verschiedener Arten als Fertigware zum Verkauf. Die mit am häufigsten herangezogenen Zimmerpflanzen waren Weihnachtssterne (336 000 Stück) und sonstige blühende Topfpflanzen (z. B. Gerbera, Rosen; 275 000 Stück).
Für Gartenliebhaber:innen wurden über 14 Mio. Beet- und Balkonpflanzen sowie Staudengewächse angeboten. Besonders häufig wurden Stauden aller Art (4,0 Mio. Stück), Veilchengewächse und Stiefmütterchen (3,0 Mio. Stück), Strukturpflanzen (2,1 Mio. Stück) und Geranien, Petunien und Primeln (zusammen 1,6 Mio. Stück) in den Handel gebracht.
Hinweis:
Weitere Daten sowie methodische Hintergrundinformationen zum Anbau von Blumen und Zierpflanzen in Schleswig-Holstein veröffentlicht das Statistikamt Nord auf seiner (Externer Link).
Tabelle und Grafik: siehe PDF-Dokument
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