Die Gebäude- und Wohnungszählung

In Deutschland gibt es kein einheitliches Verwaltungsregister, das den Bestand an Wohnungen und Gebäuden flächendeckend erfasst. Daher ist eine Gebäude- und Wohnungszählung (GWZ) Bestandteil des Zensus 2022. Bei dieser Befragung werden alle Eigentümerinnen und Eigentümer bzw. Verwalterinnen und Verwalter von Wohnraum postalisch angeschrieben und zu ihren jeweiligen Gebäuden und Wohnungen befragt.

Ziel der GWZ ist die flächendeckende und vollzählige Erfassung aller am Erhebungsstichtag bestehenden Gebäude mit Wohnraum, bewohnten Unterkünfte sowie der darin befindlichen Wohnungen. Die Ergebnisse bilden eine wichtige Grundlage für wohnungspolitische Entscheidungen und Maßnahmen der Raumplanung.

Vorbefragung zur Gebäude- und Wohnungszählung

Im Oktober 2021 startet das Statistikamt Nord die Vorbefragung zur Gebäude- und Wohnungszählung für Gebäude mit Wohnraum bzw. Wohnungen in Hamburg und Schleswig-Holstein. Dabei wird ein kleiner Teil aller Eigentümerinnen und Eigentümer sowie der Verwalterinnen und Verwalter von Gebäuden mit Wohnraum beziehungsweise Wohnungen befragt.

Die Fragen der Vorbefragung können schnell und einfach über einen kurzen Online-Fragebogen beantwortet werden. Die Zugangsdaten für den Online-Fragebogen erhalten die auskunftspflichtigen Personen per Brief.

Mithilfe der Informationen aus der Vorbefragung überprüfen die Statistischen Ämter der Länder die ihnen vorliegenden Daten zu Gebäuden und Eigentumsverhältnissen auf ihre Qualität und Aktualität. So wird sichergestellt, dass die Angaben zu den auskunftspflichtigen Personen sowie zu den Gebäuden und Wohnungen zur eigentlichen Gebäude- und Wohnungszählung im Jahr 2022 korrekt vorliegen.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.zensus2022.de (Externer Link)

Verfahren für Wohnungsunternehmen

Damit Unternehmen der Wohnungswirtschaft ihrer gesetzlichen Auskunftspflicht möglichst schnell und einfach nachkommen können, übermitteln diese ihre Angaben über einen speziellen elektronischen Meldeweg. Zur Vorbereitung dieses Verfahrens hat das Statistikamt Nord ab Januar 2019 Kontakt zu potenziellen Wohnungsunternehmen in Hamburg und Schleswig-Holstein aufgenommen und um erste Auskünfte zum Unternehmen und dessen Wohnungsbestand gebeten.

Seit dem 4. Quartal 2019 werden die Wohnungsunternehmen angeschrieben und aufgefordert, elektronisch eine sogenannte Bestandsliste mit allen Anschriften zu übermitteln, an denen sie Wohn­raum besitzen oder verwalten. Mit Unternehmen, die Eigentums­wohnungen verwalten, kann unter bestimmten Umständen die Übermittlung von Eigentümerlisten vereinbart werden.

Aktualisierung der Bestandsliste

Seit Juni 2021 werden Wohnungsunternehmen schriftlich aufgefordert, aktualisierte Angaben zum Wohnungsbestand zu übermitteln. Beachten Sie bitte die im Schreiben genannten Hinweise.

Weitere Informationen für Wohnungsunternehmen finden Sie unter https://www.zensus2022.de/ (Externer Link) .

Kontakt

Weitere Informationen zum Zensus 2022 in Hamburg und Schleswig-Holstein, auch speziell zur Vorbefragung der Gebäude- und Wohnungszählung, erhalten Sie unter folgender Telefonnummer:

040 8516 3444

Der Anruf wird von einem externen Dienstleister im Auftrag des Statistikamtes Nord entgegengenommen. Die Anrufzeiten sind Montag bis Freitag von 7 - 21 Uhr und Samstag von 9 - 16 Uhr. Die Nutzung der Hotline ist grundsätzlich ohne die Angabe von personenbezogenen Daten möglich.