Weniger Betriebe und Gemüseanbauflächen

Statistik informiert ... Nr. 45/2020

In Hamburg haben 77 Betriebe im Jahr 2019 auf insgesamt 490 Hektar (ha) Gemüse und Erdbeeren angebaut. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Anbaufläche damit um zwei Prozent ab. Die Zahl der bewirtschafteten Betriebe sank um fünf Prozent. Damit setzt sich der Trend der letzten Jahre mit rückläufigen Betriebszahlen und Gemüseanbauflächen weiter fort.

62 Betriebe und damit der Großteil baute Gemüse im Freiland an. Die Anbaufläche hierfür blieb gegenüber 2018 annähernd auf gleichem Niveau (446 ha). Die darauf erzeugte Ernte­menge aller Freiland-Gemüsearten zusammen betrug gut 8 500 Tonnen.

In den hanseatischen Gemüseanbauregionen werden vorrangig Blatt- und Stängelgemüse auf den Freilandflächen produziert. Im Jahr 2019 stieg die Salatanbaufläche im Vergleich zum Vorjahr um knapp vier Prozent auf 318 ha an. Die bedeutendsten Salatarten sind Rucola mit 108 ha (im Vorjahr 105 ha) und Lollosalate mit 95 ha (im Vorjahr 108 ha). Deutlich zugenom­men hat der Anbau von Feldsalat. Wurde das vitaminhaltige Baldriangewächs 2018 noch auf 9 ha produziert, waren es 2019 schon 27 ha.

Der Anteil der Freilandgemüseanbauflächen, die nach ökologischen Richtlinien bewirtschaftet werden, beläuft sich auf gut vier Prozent, das sind knapp 20 ha.

Der Gemüseanbau in Gewächshäusern (sog. „hohe begehbare Schutzabdeckungen“) um­fasste 37 ha. Im Vergleich zum Vorjahr reduzierte sich die bewirtschaftete Fläche um zehn Prozent. Die Anzahl der Betriebe (61) blieb allerdings gleich. Hier werden wie im Freilandbe­reich vorwiegend (auf knapp 20 ha) Salate produziert (Vorjahr 23 ha). Weitere bedeutende Kulturen unter Schutzabdeckungen waren Tomaten mit knapp sechs ha und Salatgurken auf knapp fünf ha.

 

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