Vier Prozent weniger Behandelte

Statistik informiert ... Nr. 181/2022

Im Jahr 2020 wurden 9 394 Einwohnerinnen und Einwohner Schleswig-Holsteins wegen eines Schlaganfalls (Hirninfarkt) vollstationär in einem Krankenhaus behandelt. Das sind 4,0 Prozent weniger als im Jahr zuvor, so das Statistikamt Nord.

78,5 Prozent der Erkrankten waren mindestens 65 Jahre alt. Weitere 20,9 Prozent waren zwi­schen 35 und 64 Jahren alt. 6,2 Prozent der Klinikaufenthalte endeten mit dem Tod der Patien­tin bzw. des Patienten. Die Erkrankten verbrachten durchschnittlich 12,1 Tage in der Klinik. Im Verhältnis der Geschlechter waren Männer etwas häufiger von Schlaganfällen betroffen – 53,0 Prozent der Behandelten waren männlich.

Hinweise:
Die hier ausgewiesenen Ergebnisse beziehen sich auf die Hauptdiagnose „Hirninfarkt“ gemäß der internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten (ICD10, Code I63). Dargestellt sind beendete vollstationäre Behandlungsfälle; Personen, die mehrmals im Jahr behandelt wur­den, wurden auch mehrfach gezählt.

 

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