Zahl der schwerbehinderten Personen um ein Prozent gesunken

Statistik informiert ... Nr. 52/2020

Am Jahresende 2019 lebten in Hamburg fast 125 700 Schwerbehinderte. Im Vergleich zur letzten Erhebung 2017 entspricht dies einem leichten Rückgang um 1,0 Prozent, so das Statistikamt Nord.

Die schwerste Behinderung war bei 29 Prozent der Betroffenen eine Beeinträchtigung der Funktion von inneren Organen bzw. Organsystemen (z. B. Kreislauf, Atemwege, Verdauungs­organe, Stoffwechsel). 25 Prozent litten an zerebralen Störungen (etwa Hirnleistungsschwä­che), Querschnittlähmung, geistig-seelischen Behinderungen oder Suchtkrankheiten. Auf Funktionseinschränkungen der Gliedmaßen entfielen 15 Prozent, auf Funktionseinschränkun­gen von Wirbelsäule oder Rumpf zehn Prozent der Fälle. Blindheit oder Sehbehinderung war bei sechs Prozent die schwerste Behinderung.

Bei 91 Prozent der Betroffenen ging die Schwerbehinderung auf eine allgemeine Krankheit zurück und bei vier Prozent war das Leiden angeboren. In den übrigen Fällen war die Behin­derung durch Unfälle, Kriegs-, Wehr- oder Zivildienstschäden oder mehrere bzw. ungenügend bezeichnete Ursachen bedingt.

Hinweis:
In der Schwerbehindertenstatistik werden alle Personen erfasst, die einen Grad der Behinde­rung von mindestens 50 aufweisen und die im Besitz eines gültigen Schwerbehindertenaus­weises sind.

 

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